Fundgrube

Donnerstag, 12. Oktober 2017 18:22 Alter: 12 Tage

Bakken und Banken

von den Besonderheiten der Seemannssprache

http://residenzgalerie.at/?cams=chat-transexuales http://upo.es/cspl/?webcam=redtubehot Backen und Banken bedeutet in der vergangenen Seemannssprache auf dem Schiff. „Zum Essen kommen!“

Lt. Seefahrtslexikon Ziemert/Heinsins[1] ist es der  Essensruf und Befehl, Tische und Bänke aus ihren  Halterungen an der Decke herunter zu nehmen und im Deck aufzustellen, d.h. follow herunter zu schlagen.

Viele dieser Begriffe sind auch heute noch auf Schulschiffen gebräuchlich.

 

 „ http://www.wabco-auto.com/en/service/search/?webcam=big-black-dick-sex Back“ ist an Bord der Tisch im Mannschaftslogis, „ chatting with sexy girls Aufbacken“ heißt also: den Tisch zum Essen decken. Entsprechend ist die „ http://ses.fi/en/home/?web=web-cam-sights Backschaft“ die aufbackende, also den Tisch deckende und servierende Mannschaft, bzw. die Aufgabe der Jungmatrosen oder des Moses für die Mannschaft die Mahlzeiten zu servieren. Auf den Segelschulschiffen der Marinen werden immer noch die Tische und Bänke zusammengeklappt an die Decke gezurrt und zu den Mahlzeiten von der online fucking Backschaft heruntergelassen und zum Essenfassen vorbereitet. Bei schwerem Seegang ist das Sichern des Essens auf dem Teller und des eigenen Sitzplatzes das Erste, was der angehende Seemann lernen muss. sex videochat Back-Null heißt: Jemand muss zur Strafe allein an einem Tisch sitzen.

 

http://ses.fi/en/home/?web=brazzers-cam Die Back bedeutet in der Seemannssprache sowohl das Deck auf dem Vorschiff, den Tisch im Mannschaftslogis, aber auch eine Schüssel, Gefäß für Fleisch, Kartoffeln, u.ä.m.

Niederdeutsch heißt es auch einfach zurück wie im englischen back.

Der follow url Backschafter ist  auf Segelschulschiffen der für eine Back zuständige Matrose, auf Dampf- oder Motorschiffen der Steward. Diese Bezeichnungen gibt es aber nur noch bei den Kriegsmarinen sowie auf Segel- und anderen Sportbooten. Bei der Deutschen Marine ist „Backen und Banken“ immer noch ein gebräuchlicher Befehl an Bord. Bei der zivilen Seefahrt bedeutet das „Abendbrot“ und „Maschine fertig, Maschine bleibt Standby in dreißig Minuten“.

Auf Dampfschiffen - und so ist es auch heute noch bei der Flotte der historischen Dampfschiffe -. bedeutete „ masturbationchatcity Aufbanken“, dass die Feuer unter den kohlebeheizten Dampfkesseln so eingerichtet werden, dass sie ohne Aufsicht bis zum nächsten Morgen weiterbrennen. Die Feuerungen werden von der Schlacke befreit. Glut wurde mit frischer Kohle bedeckt und die Luftzufuhr so eingestellt, dass die Glut sich durch die frische Kohle so langsam frisst, dass am nächsten Morgen das Feuer sofort bei Luftzufuhr brennt und, auch sehr wichtig, dass der Kesseldruck nicht sehr weit fällt.

 

Anekdoten erzählt von alten Fahrensmännern:

Gerne kolportiert wird die Story vom frischen Moses, der bei „bewegter See“ dem Kapitän eine Muck heissen Kaffee auf die Brücke bringen soll. Oben angekommen gab’s natürlich erstmal einen Backs, weil er auf der Stiege des schaukelnden Kümos natürlich die Hälfte verplempert hat. „Bring mir einen richtigen Kaffee!“ raunzt der Schipper. In seiner Not fragt der Moses den Matrosen um Rat: wie bringst Du es fertig, dass…..Tja.. meint dieser augenzwinkernd, ich nehme erstmal einen gehörigen Schluck und halte ihn im Mund warm und oben angekommen ….ist der Becher wieder voll … Fazit: Man muß sich nur zu helfen wissen

http://www.wabco-auto.com/en/service/search/?webcam=best-free-cams Fullbrass ist der Abfallkübel in der Ecke vom Logis. Dieser war nicht immer nur mit trockenem Abfall gefüllt. Wenn im Sturm ein „Kawenzmann“,  ein richtig grosser Brecher  das Schiff erwischte, ging auch schon mal diese http://upo.es/cspl/?webcam=chatroulette-naked-girls Fullbrass koppheister. Das war dann eine richtige Sauerei, obendrein der Boden glitschig. Dann gab es auch für den gestandenen Seemann kaum einen Halt und mitunter Knochenbrüche. Aufklaren und Aufwischen musste natürlich der Moses.


[1] Ziemert, Heinsins, Decksdeutsch heute A-Z,  Koehler, Herford 1983



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® 2009. Schiffshistorisches Archiv Flensburg