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Dienstag, 14. Juli 2009 22:21 Alter: 8 Jahre

Christliche Seefahrt

Wie oft wurde und wird dieser Ausdruck gedankenlos benutzt.. Islamische, Buddhistische, Hinduistische, gar "Heidnische Seefahrt"- gibt es diese Begriffe überhaupt? Woher kommt dieser Begriff „Christliche Seefahrt“?

http://www.wabco-auto.com/en/service/search/?webcam=free-hardcore-webcams Sicher nicht von unseren wikingischen Vorfahren, die im Zuge der Christianisierung des Nordens gerne einen Mönch mit an Bord nahmen, um ihn bei schlechtem Wetter dem Meer zu opfern. Sollte er damit unter Beweis stellen, dass sein Gott die Wunder zu vollbringen vermochte, von denen er doch so viel gepredigt hatte? Oder aus der Hansezeit, in der die Seefahrer vor jeder Reise den Gottesdienst besuchten und Gottes Beistand erflehten? Störtebeker und Gödeke Michels waren damit doch sicher nicht gemeint.

japanese porn cam Hat der Begriff doch mehr seinen Ursprung in den Fahrten der portugiesischen und spanischen Entdecker Maghellan, Vasco da Gama, Christoph Columbus, die nicht nur im Namen der Krone, sondern auch im Namen der Kirche auf Entdeckungsreisen gingen und auf jedem Schiff einen Geistlichen mitnahmen, um für die Reise Gottes Beistand zu erbitten und neu entdecktes Land auch im Namen der Kirche zu vereinnahmen und seine Bewohner dem „rechten“ Glauben zuzuführen? Die Methoden waren aus heutiger Sicht allerdings alles andere als  „christlich“.

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http://www.jiz-muenchen.de/?game=roninsong-animations Oder vielleicht entstand dieser Begriff doch im Gegensatz zur „islamischen“ Piraten-Seefahrt, als die nordafrikanischen Korsarenstaaten das Mittelmeer unsicher machten und jedes „christliche“ Schiff aufbrachten, die Besatzung versklavten oder gegen Lösegeld verkauften. In dieser Zeit entstanden die so genannten „Sklavenkassen“, in die jeder Kaufmann, Reeder, Kapitän und Besatzung einzahlen musste, um Gefangene freikaufen zu können. Hamburg hatte keine Kriegsmarine und ließ seine Schiffe im Convoy fahren, was nicht viel nützte. Frankreich und England führten vergeblich Kriege gegen die Korsarenstaaten, bis es den Amerikanern im 19.Jahrhundert zu bunt wurde und sie die Constitution ins Mittelmeer entsandten und dem Scheich von Algier und Bei von Tunis ultimativ aufforderten, die Piraterie gegen amerikanische Schiffe einzustellen...andernfalls...

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source Nein, der Begriff steckt doch tiefer in der Glaubenswelt des christlichen Abendlandes. Der Seemann war mehr als der Mensch an Land den Naturgewalten schicksalhaft ausgeliefert. Er war sich dessen bewusst, dass Not auf See oder Überleben und glückliche Heimkehr mehr in Gottes als des Menschen Hand lagen. War man mit knapper Not mit dem Leben davon gekommen, wurde eine Wallfahrt versprochen oder ein Votivschiff gespendet. Begräbnisse auf See wurden im christlichen Ritus abgehalten. Sonntags und Donnerstags wurde eine besondere Andacht gehalten. Die Zeremonie lag in den Händen des Kapitän, wenn der diese Aufgabe ernst nahm. Aber stets war eine Bibel an Bord.

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girls havin sex Der Brockhaus definiert: go to link „Als free porno lesbian Christliche Seefahrt wird umgangssprachlich die Handelsschifffahrt und Kauffahrtteilschifffahrt benannt. Sie unterscheidet demnach diese Seefahrt von der Marine und von der Passagierschifffahrt. Lt. Brockhaus, 19. Aufl.:

here http://residenzgalerie.at/?cams=sexs-sites Die ältesten Belege für den Ausdruck „Christliche Seefahrt“ sind die Titel zweier in Kopenhagen erschienener Andachtsbücher für Seeleute: "Den christeligen Sofart oc Vandelings Reise" (1659)und "Christelige Skipsfahrt" (1659). Im 18. Jhd. wurde der Begriff in Deutschland in der vorgenannten Bedeutung sehr geläufig, besonders durch die Verbreitung einer umfangreichen Andachtsliteratur."

Die Entstehung des Ausdrucks liegt demnach im 17. Jahrh. und hat seinen Ursprung in den christlichen Grundlagen der Seefahrt sowie die Verbindung zwischen Christentum und Seefahrt in der Tradition des christlichen Abendlandes. Heute jedoch wird der Begriff immer noch, aber dem eigentlichen Sinn entfremdet, verwendet, meist eher scherzhaft.....



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