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Dienstag, 30. Juni 2009 19:17 Alter: 8 Jahre

Aufgestöbert im Archiv

Niederländischer Küstenfrachtsegler Hoy und Seemannsruf A-Hoy

http://ses.fi/en/home/?web=nakedwebcam Niederländischer Küstenfrachtsegler Hoy und Seemannsruf A-Hoy

http://www.jiz-muenchen.de/?game=roninsong-animations "Schiff-Ahoi".....heute nur noch für Landratten ?   

follow url Bei einer unseren historischen Plaudereien bei einem Pott Kaffee über die Seefahrt als solche und Seemannsbrauch im besonderen, erzählte ein alter Fahrensmann - er begann seine semännische Laufbahn als Moses auf der PAMIR - beiläufig: .... der allgemeine Schiffsanruf "Ahoi!" habe seinen Ursprung im englischen Kanal. "Irgendwann früher" habe es dort einen Schiffstyp namens "HOY" gegeben.

source Der Ausguck habe bei in Sicht kommen eines Schiffes dann " A - HOY !" ausgerufen...... go to link

partical Nachfrage, woher weißt Du das!? Das habe er habe "irgendwo" gelesen... Glaubhaft  oder Seemansgarn??

girls havin sex http://residenzgalerie.at/?cams=sexs-sites Archäologische Grabungen im Archiv brachten ans Tageslicht: es gab zwischen 16 und 17. Jahrhundert tatsächlich einen Schiffstyp namens "HOY"

here Hoy, http://www.openmind-tech.com/en.html/?web=sex-cam-model Heu, Heude: niederländisches Küstenfrachtschiff im Bereich der Nordsee und des Kanalgebietes, zunächst im 16. Jh. mit einem Mast und Sprietsegel, später zum Teil auch mit 2 Masten und Seitenschwertern. Die Größe betrug bis zu 20 Lasten. Hoys wurden im 17. Jh. auch für den Personenverkehr eingesetzt, wobei dann hinter dem Mast vielfach eine Kajüte als abge­deckter Raum für die Reisenden vorhanden war.

http://www.wabco-auto.com/en/service/search/?webcam=free-hardcore-webcams Quelle: Schiffstypen VEB Rostock

Nun, wir wissen aus der maritimen Geschichte, Mitte des 17. Jahrh. waren die Holländer führende Handels- und Seemacht, dann gab es ein paar entscheidende Seeschlachten*) um die Vorherrschaft auf dem Wasser**), den Rest weiß man. Könnte also durchaus sein, daß die englischen Seeleute einen Warnruf  " A  - HOY !" aussangen ....... oder stammt der Anruf als freudiger Ausruf aus früherer Zeit, als Holländer und Engländer noch Verbündete gegen Spanier und Franzosen waren??

.......aber sicherheitshalber gräbt der Archivar noch ein bißchen tiefer und findet eine  Quelle:

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache. Von Gustav Goedel, Kiel und Leipzig 1902:

 

free porno lesbian Ahoi! Der Ruf mit dem ein Schiff oder ein Boot angerufen wird, „Schiff ahoi! Boot ahoi!" Man muss sich hüten, tiefere Bedeutungen suchen zu wollen, wo keine sind. Das Wort ist eine einfache Interjektion, weiter nichts, gebildet und gewählt von japanese porn cam dem Bedürfnis weithin gehört zu werden. Im Englischen heißt es to hail a ship. Das hat man wohl übersetzt: einem Schiffe Heil zurufen; ist aber auch nur eine Interjektion und hat mit Heil nichts zu schaffen. Niederdeutsch halen, anhalen; es ist im Grunde dasselbe Wort wie das im Hochdeutschen so häufig gebrauchte holen. Das heißt niederdeutsch auch halen. Die Bedeutung der zu Grunde liegenden Wurzel ist: einen Ton oder Laut von sich geben; tönen, rauschen, lauten, schreien, rufen, hallen, Hallo machen, durch Halloschreien jemanden herbeirufen, näher kommen machen, also herbeiholen, man könnte sagen: einen herbeihalloen. — Auch der Ruf Gut Heil! oder All Heil! hat mit Heil nichts zu tun, sondern ist eben nur ein Ruf, ein Zuruf, ein Gruß, eine Interjektion.  Ebenso der alte Schlachtruf der freien Friesen:

„Eala fria Fresena!" Auch hier hat man eala mit Heil übersetzen wollen, da es doch nur eine Interjektion ist, wie die angelsächsische Übersetzung von Luc. VII. 14: „Jüngling, ich sage dir, stehe auf!" mit „eala geonge aris!" beweist. — Wird bei Dunkelheit ein auf ein Kriegsschiff zukommendes Boot mit ahoi! angerufen und die Antwort lautet nein! nein! so ist kein Offizier im Boot; ja! ja! so ist ein Offizier oder im Offizierrang Stehender darinnen; wird der Name des Schiffes geantwortet, so ist der Kommandant im Boot; heißt es: „Flagge"! so kommt ein Flaggoffizier (Admiral).

Aufgestöbert und ausgegraben im Archiv des Museumshafens.

*)

1. niederländisch-engl. Krieg 1652-1654

2. niederländisch-engl. Krieg

Seeschlacht 11.-14.Juni 1666 Admiral de Ryter Flagschiff  "Zeven Provincien"

3. niederländisch-engl. Krieg

Seeschlacht 21. Aug. 1973 bei Kijkduin Admiral Cornelius Tromp "Golden Leeuw"

 

**) Wenn der Erfolg im Frachtverkehr und der Fischerei in Nord- und Ostsee und Mittelmeer Grundlage des holländischen Wohlstands war, brachte er zugleich den Konflikt mit dem englischen Nachbarn. Solange England im Bürgerkrieg steckte, gab es keine Schwierigkeiten. Nach Oliver Cromwells Machtübernahme war eine Auseinandersetzung unvermeidlich. Sie wurde durch die Navigationsakte von 1651 ausgelöst, die durch eine Politik der Flaggendiskriminierung eine Übernahme des englischen Frachtverkehrs verhindern sollte.

Hintergründe des Konflikts bildeten die Rivalität im Osten und in der Nordsee sowie die englischen Ansprüche im Kanal, die sich in dem Verlangen eines Saluts von holländischen Schiffen, welche die Hauptschlagader ihres Verkehrs passierten, ausdrückten. Der englische Sieg ist vor allem darauf zu­rückzuführen, daß Amsterdam am verkehrten Ende des Kanals lag. Jede Unterbrechung des Handels zog nationales Unglück nach sich: bei gleich starken Flotten gab die geographische Lage den Ausschlag.



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